Warum es relevant ist, guten Content anzubieten

19. Juli 2016 - 15:52

Wir sollten mal wieder darüber reden. Über die Bedeutung von gutem Content. Dazu holen wir uns auch in Erinnerung, dass Google weiterhin die Spielregeln aufstellt. Und wer mitmachen will und auf den ersten drei Google-SERPs (Suchergebnisseiten) gelistet sein möchte, um schnell gefunden zu werden, der muss den Usern etwas Gutes bieten.

Was gut ist? Relevant ist gut.

Relevanter Content ist guter Content. Und der ist die Voraussetzung, um von Google wahrgenommen und auf den ersten Plätzen sichtbar gemacht zu werden. Gut ist dein Content, wenn er die Fragestellungen der Zielgruppe und potenziellen Kunden beantwortet. Er muss Lösungen anbieten für die Probleme, die hinter den Suchanfragen stehen.

Weil es so ist: Der User sucht nicht nach einem bestimmten Dienstleister oder Produkt, er sucht nach einer Lösung für sein Problem in Form von Suchbegriffen. Und es ist Googles Bestreben bzw. Geschäft, dem suchenden Menschen bei diesem Problem zur Seite zu stehen – und zwar durch das Anzeigen von Antworten, hinter denen guter Inhalt steckt. Hochwertiger Inhalt, der das Bedürfnis des Users stillt. Je mehr man sich mit den Fragestellungen der Menschen, mit denen man ins Geschäft kommen möchte, auseinandersetzt, desto hochwertiger stuft Google den Inhalt ein und zeigt die eigene Webseite als Suchtreffer zur jeweiligen Suchanfrage. Die Seite wird also hochgerankt. Man wird schnell gefunden. Nutzer wird Kunde. Und das ganze Geld, das in den Relaunch der Website investiert wurde, ist gut angelegt.

Ein erster grundlegender Schritt auf dem Weg, die eigene Website in der digitalen Landschaft zu positionieren, ist ein SEO-Konzept. Es beinhaltet die Suchbegriffe – Keywords, auch Longtails, ganze Suchphrasen –, die für den jeweiligen Markt und die Zielgruppe relevant sind. Mittlerweile gibt es Tools, die der SEO-Fachmann einsetzen kann, um seinen Auftraggebern Wort-Areale vorzugeben, die im umworbenen Markt bedeutend sind, weil der Mitbewerber sich hier auch bewegt. Die Analyse erleichtert dem Kunden die Auswahl bzw. Einschränkung des Inhaltes unter dem jeweiligen Menüpunkt. Es wird eine erste Textgrundlage geschaffen.

Und dann geht es auch schon los, du entwickelst guten Content: Du textest (auf Basis der vorgegebenen Textanalyse) oder lässt texten (auf gleicher Basis), hast zudem eindrucksvolle (Bewegt-)Bilder mit für Google aussagekräftigen ALT-Texten (Bildbeschreibungen mit den wichtigsten Keywörtern am Anfang, sowohl SEO relevant als auch aus Gründen der Barrierefreiheit wichtig), gliederst den Text userfreundlich mithilfe von H1-H3 (Einsatz von Überschriften, auch SEO-Maßnahme), bringst alles in eine übersichtliche Struktur und in ein googlefreundliches Navi-Wording, welches zum eigenen Corporate Design passt und Bääääm: Du bist weit oben. Irgendwann. Du brauchst Geduld. Das organische Listing braucht Weil’. Gut Ding’ und so. Um die organische Listung zu unterstützen, bedienst du dich ein paar Adwords-Anzeigen, von denen du dich aber peu à peu trennen kannst, sobald Google dich entdeckt hat, deinen wertvollen Content von allein anzeigt. (Siehe dazu auch den Blogbeitrag vom 15. April letzten Jahres.)

Fazit: Sprich nicht über dich selbst, beantworte die Fragen deiner Zielgruppe. Halte ein paar SEO-Regeln ein und du wirst gefunden – deinem guten Content sei Dank.

Nurettin Demirelli

Head of Online Marketing

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