Nimmersatt
10 März 2020

Die kleine Website Nimmersatt

Silja

Eine gute digitale Applikation ist dynamisch, sie ist laufend Work in Progress. Nehmen wir ein Bild zum Veranschaulichen, dann ist sie Eric Carles kleine, nimmersatte Raupe

Kontinuierlich hungrich.

Am Montag frisst sie sich durch die neueste User Experience, am Dienstag durch das fresheste Frontend, am Mittwoch will sie ein figurbetonendes Backend, am Donnerstag hat sie Bock auf noch kürzere Ladezeiten, dann kommt Freitag – satt ist sie noch immer nicht. Jetzt will sie viel mehr Emotionen und am Samstag nicht nur den neuesten Look&Feel, sie will alles zusammen. Sonntag dann, da soll’s schon live gehen, denn die Woche drauf will sie der schönste Schmetterling sein im WWW. 

Im Gegensatz zur Raupe tierischen Ursprungs, die ihre Metamorphose irgendwann beendet hat, ist die kleine Website Nimmersatt gefangen im Kreislauf des Zeitgeistes. Stillstand nimmer, Hunger immer. 

Laufend Work in Progress halt. 

Und hier kommen wir ins Spiel – und an den Tisch mit unseren Auftraggebern. Um dem Websitehunger gerecht werden zu können und nebenbei dem User das Anwendererlebnis zum Glücksmoment zu machen, finden wir uns gerade immer häufiger in agilen Teams und mit viel Innovationskraft zusammen, um schöne digitale Applikationen zu entwickeln.

Schmetterling auf Blatt Photo by Ashley Rich on Unsplash
Photo by Ashley Rich on Unsplash

Jedem Projekt liegen gebriefte Ziele zugrunde, und unsere Auftraggeber haben Ziele wie diese: Responsivität und Barrierefreiheit für alle, mehr Flexibilität in der Contentdarstellung, Usability optimieren und schneller ans Ziel kommen sollen, bessere Performance, neues Design, verbesserte Bewertungen bei Google-Audits, Anbindungen an Systeme von Drittanbietern, etc.. Im Zuge eines Relaunches empfiehlt es sich häufig, nicht nur das Frontend oder das Backend oder das Design oder die Performance anzufassen, sondern alles zu boosten. 

Refresh im Einklang, alles in Balance

Gemeinsam mit unseren Auftraggebern finden wir Lösungen, die zum Beispiel die Navigation verbessern mit einer klareren Menüstruktur, wir verschlanken das Frontend für eine bessere Performance, wir entwickeln ein Toolsystem für mehr Freiheit und Flexibilität, etc.. Wir lagern CSS und JS Dateien aus und untergliedern in Komponenten, wir stellen den Server um auf das H2 Protokoll für schnellere Ladezeiten, wir wenden das Responsive Image Modul (verschiedene Devices erfordern verschiedene Imagegrößen) an und implementieren an die Komponenten, wir bauen bzw. optimieren User Interface-Komponente und stellen Background Images sowie Icons mit CSS und Font dar, wir optimieren die UX, machen sie intuitiver und freundlicher. Es geht weiter:  Wir erleichtern den Zugang zur Website mit ihren Inhalten, wir verheiraten digitale Auftritte in allen Kanälen, wir sorgen für mehr Emotionalität, wir optimieren Bilder, wenn das das Ergebnis unserer Audit-Phase ist. Und dann holen wir erstmal Luft. Aber machen weiter bis der schönste Schmetterling geboren ist. Bis zur nächsten Metamorphose.

Ganz allgemein: Ein Refresh, ein Relaunch oder Facelift ist notwendig, weil die Anzahl an Endgeräten gestiegen ist, was neue Wünsche auf Nutzerseite generiert. Die digitale Zukunft erfordert ein zeitgemäßes Interface und ein emotionales UX-Design, wenn man wahr und Ernst genommen werden möchte, wenn man die Nutzer glücklich machen will. 

Im Individuellen: Jeder sollte sich regelmäßig selbst hinterfragen und den digitalen Auftritt der Marken bzw. Produkte reflektieren. 

Wie bin ich und wenn nein, Relaunch bitte?

Frag dich:

  • Was ist der tatsächliche Zweck der Online Applikation: Interaktion, Imagebildung, Informationsplattform?
  • Wo liegen die Schwachstellen des Digitalproduktes? Warum konnten Ziele nicht erreicht werden und welche waren es?

Stell dir auch Fragen wie diese:

  • Was erwartet der User, welches Erlebnis macht ihn glücklicher?
  • Mit welchen Suchbegriffen kommt er auf die digitale Applikation?
  • Gibt es einen oder mehrere eindeutige Nutzen für den User, die bewahrt, ausgebaut oder verbessert werden sollten?

Es geht weiter:

  • Fördert mein Produkt meine User?
  • Wie ist die allgemeine Kommunikation auf der digitalen Applikation?
  • Erreiche ich damit meine Zielgruppe(n)? Hole ich meine Zielgruppe durch die Botschaften, die Bilder, die Videos und das Design des Digitalproduktes ab?
  • Fühlt sich die Zielgruppe angesprochen? Ist die Applikation so klar formuliert und strukturiert, dass Produkte, Dienstleistungen und Services verstanden werden und sich mein Unternehmen vom Wettbewerb abgrenzt?

Und die Technik, Backend + Frontend: Wo läuft es nicht mehr rund?

Du brauchst Hilfe und Antworten, einen Sidekick? Wir sind für dich da. 

Mit Herz, Hirn und Drupal.

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